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Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg - Studien an den Standorten Charlottenburg und Mühlenbeck

Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg – 2 Standorte / 2 Studien: Wir untersuchen das Entwicklungsportential des Berufsförderungswerks an den beiden Standorten in Charlottenburg und in Mühlenbeck.

BauherrBerufsförderungswerk Berlin-Brandenburg e.V.
Planung und Realisierung2024 - 2025
Pläne / FotosLKK

Der Gebäudekomplex des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg e.V. am Standort Berlin-Charlottenburg nähert sich nach mittlerweile über 50 Jahren Betriebszeit in seiner jetzigen Form dem Ende der Nutzungszeit und verursacht zunehmende Kosten für Wartung und Reparaturen, die nicht mehr tolerabel sind. Grund genug für das BFW, diese Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auszuschreiben und zu vergeben.

Hier dargestellt das Erdgeschoss in Charlottenburg der Variante „Sanierung / Umbau“.

Im Rahmen Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zum Standort in Charlottenburg werden Ausgangslage,
Aufgabe und Ziele definiert, und LKK stellt ein Team für die Studie zusammen. Die Aufgabe besteht zuerst darin, zusammen mit kundigem BFW-Personal den Bestand zu begehen, bis ins Detail kennenzulernen und zu verstehen, Bestandsunterlagen
zu sichten und schließlich auf dieser Basis eine fachliche Bewertung zum Bestand mit allen Fassetten abzugeben.

Hier dargestellt das Erdgeschoss in Charlottenburg der Variante „Sanierung / Umbau / Teilabbruch / Erweiterung“.

LKK organisiert nun Workshops vor Ort im BFW mit allen Nutzenden / Abteilungen des BFWs, um im kooperativen Verfahren die Zufriedenheit / Unzufriedenheit mit allen möglichen Aspekten des täglichen Arbeitslebens im BFW-Bestand, Änderungs- / Zukunftswünsche und nicht zuletzt konkrete programmatische Anforderungen / Bedarfe zu ermitteln, um darauf aufbauend ein brauchbares Bedarfsprogramm und ein Nutzungsorganigramm als wichtigste Basis für den Entwurf der Varianten innerhalb der Machbarkeitsstudie zu entwickeln.

Hier dargestellt der Lageplan in Charlottenburg der Variante „Totalabbruch / Neubau“.

In engem Austausch mit dem BFW entwirft LKK als Hauptbestandteil der Machbarkeitsstudie 3 verschiedene Entwurfsvarianten mit unterschiedlichen städtebaulichen und architektonischen Ideen, Nutzungsverteilungen und Anteilen Bestandserhalt / Abbruch / Neubau. Neben Lageplänen, Grundrissen und Schnitten gehören dazu auch Flächenaufstellungen, Kostenrahmen der Investitionskosten, Baubeschreibungen, Terminpläne und die Aufstellung der Lebenszykluskosten – einzeln und im Vergleich. In der sogenannten Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werden die 3 Varianten schließlich „auf Herz und Nieren“ hinsichtlich relevanter kosten- und nutzungstechnischer Aspekte miteinander verglichen und bewertet. Wesentliche Bestandteile sind die Nutzwertanalyse und eine Kosten-Nutzen-Untersuchung mit dem Ziel, sich Schritt für Schritt einer Vorzugsvariante zu nähern und diese schließlich herauszustellen. Ein zusammenfassender Ausblick zur Umsetzung der empfohlenen Vorzugsvariante bildet den Abschluss.

Hier dargestellt Schemagrundrisse in Charlottenburg der Variante „Totalabbruch / Neubau“.

Das BFW plant langfristig, den Standort in Berlin-Charlottenburg gemäß einer der Varianten aus der Studie des Büros LKK von 2024 zu erneuern. Um dies zu realisieren, werden Ausweichflächen für Unterricht, Unterbringung und Verwaltung benötigt. Geeignete Flächen in bestehenden Immobilien auf dem freien Markt sind nur schwer zu finden, und die Anmietung solcher Flächen wären mit hohen Mietkosten und einigem Umbauzaufwand mit entsprechenden weiteren Kosten verbunden. An dieser Stelle gerät der BFW-Standort in Mühlenbeck in den Fokus.

Hier dargestellt Teillageplan in Mühlenbeck mit untersuchter Erweiterung des dortigen Internatsgebäudes. Der Erweiterungsneubau wird geplant zwecks Erhöhung der Internats- / Übernachtungskapazität – als Ausweichquartier im Zuge der Entwicklung des BFW-Standortes in Berlin-Charlottenburg und langfristig zur Stärkung des BFW-Standortes in Mühlenbeck selbst.

Die Herstellung von Ausweichflächen am eigenen Standort erbringt Synergie:  Mittelfristig können hier durch Maßnahmen des Umbaus und der Erweiterung die benötigten Ausweichflächen entstehen und dabei der Standort selbst gestärkt werden. Betrachtet werden in Mühlenbeck 1. Dachräume von Bestandsbauten hinsichtlich ihres Ausbaupotentials als Räumlichkeiten für Unterricht und Verwaltung, 2. eine Erweiterung des vorhandenen Internats und 3. – wenn schon einmal gebaut wird – Möglichkeiten der energetischen Fassadensanierung aller Gebäude.

Hier dargestellt Grundriss Dachraum Unterrichtsbereich in Mühlenbeck mit untersuchtem Ausbau. Der Ausbau der Dachräume der Gebäudeteile H / J / K / L / M dient der Schaffung neuer Flächen für Unterricht und Verwaltung.

Hier dargestellt Grundriss Dachraum des bestehenden Internats in Mühlenbeck mit untersuchtem Ausbau. Der Ausbau der Dachräume der Gebäudeteile R / S / T / U / V dient der Schaffung neuer Flächen für Verwaltung und Internatsplätze.

Hier dargestellt Schnittabfolge Bestand / Abbruch / Neubau mit neuer Geometrie in Mühlenbeck.

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