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Studentenwohnheim Dauerwaldweg
Denkmalgerechte Sanierung
Haus 8 als Musterhaus
Denkmal an der Avus

Das Studentenwohnheim ist 1960 im Auftrag der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg für die Evangelische Studentengemeinde an der TU Berlin nach den Plänen von Professor Peter Lehrecke errichtet worden, wird seit 1998 vom StudierendenWERK Berlin betrieben und steht unter Denkmalschutz. Das Wohnheim besteht aus einer streng komponierten campusartigen Anlage aus insgesamt 10 bauzeitlichen pavillonartien Wohnhäusern, rings um einen zentralen Platz.

BauherrStudierendenWERK Berlin
Planung und Realisierung2016 – 2017
BGF / BRI400 m² / 950 m³

Die bauliche Substanz des Studentenwohnheims ist nicht zuletzt aufgrund der bauzeitlichen Konstruktionsweise nach über 50 Jahren stark sanierungsbedürftig. Sämtliche Bestandsgebäude sollen daher sukzessive denkmalgerecht saniert werden. Basierend auf einem denkmalpflegerischen Gutachten und in enger Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden wurde die denkmalgerechte Sanierung des Hauses 8 als für die weiteren Häuser beispielhaftes “Musterhaus” bis ins kleinste Detail geplant und ausgeführt.

Es wurden raumweise Bodenplatten abgebrochen, der Dachaufbau entfernt, innne und außen der Altputz abgeschlagen und bestehende Fenster und Türen entfernt, so dass vom Bestand nur noch das Mauerwerk der tragenden Wände und die dünne bauzeitliche Stahlbetondachdecke übrig waren.
Auf dieser Basis wurden neue Bodenplatten und ein neuer Fußbodenaufbau eingebaut. Es wurde die gesamte Haustechnik erneuert. Der Sanitärtrakt wurde neu strukturiert und die Gemeinschaftsküche mit allen Einbauten komplett erneuert, beides auf einen zeitgemäßen Stand gebracht.

Abdichtung und ein Mindestwärmeschutz sowie innen ein Sanierputz und außen ein dickschichtiger Edelkratzputz wurde aufgebracht. Die raumhohen mehrteiligen Bestandsfenster mit farbigen Brüstungspaneelen aus der Bauzeit wurden in Verbindung mit zeitgemäßem Wärme- und Sonnenschutz bis ins Detail nachgebaut und neu montiert. Furnierte Innentüren mit schwarzen Stahlzargen sowie Holz-Glas-Elemente wurden bis in die feinste Fräsung entsprechend alter Elemente nachgebildet.

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