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Werkstatt- und Lagergebäude Berliner Wasserbetriebe

Das bestehende Werkstatt- und Lagergebäude der Berliner Wasserbetriebe am Standort Motardstraße in Jungfernheide ist in die Jahre gekommen und weist erheblichen Sanierungsbedarf auf. Außerdem bestehen funktionale Mängel und Bedarfe nach weiteren Flächen für zusätzliches Raumprogramm. Das Ergebnis einer von LKK im Jahr 2021 angefertigten Studie mit den Varianten „Sanierung, Umbau und Erweiterung“ sowie „Totalabbruch und Neubau“ als wesentliche Entscheidungsgrundlage für die BWB mündete in die Planung eines Neubaus anstelle des Altbaus an exakt derselben Stelle auf dem Wirtschaftshof der Liegenschaft.

BauherrBerliner Wasserbetriebe
Verhandlungsverfahren / Zuschlag2024
Planung und Realisierung2025 - 2027
Pläne / FotosLKK

Da der Neubau auf der Grundfläche des alten Werkstatt- und Lagergebäudes geplant wird, steht die Form des Gebäudes, ein rechteckiger Kubus rechtwinklig zum Betriebs- und Garagengebäude angeordnet, bereits fest.

Das Programm verteilt sich auf zwei Geschossen ohne Unterkellerung. Im Erdgeschoss befinden sich der Empfangsbereich mit Ausgabe, der Bürobereich mit 4 Büroarbeitsplätzen, der Werkstattraum, ein Farben- und Reinigungsmittellager („Gefahrstofflager“) und ein (nicht thermisch umschlossener) überdachter Außenlagerbereich.

Im Obergeschoss befinden sich zwei große – thermisch umschlossene – Lagerräume. Beide Geschosse werden verbunden über eine innere Treppe in einem Treppenraum, die gleichzeitig als weiterer Ein- und Ausgang dient, über eine außen liegende Treppe sowie über einen Lastenaufzug für Lagergut. Der Haupteingang erhält ein kleines Vordach, der Lagerraum im Erdgeschoss auf beiden Seiten langgezogene Vordächer, welche als außenliegende Lagerflächen genutzt werden.

Der Neubau wird als Mischkonstruktion aus massiver Bauweise und Stahlbauweise auf einer Plattengründung errichtet. Die Bodenplatte ist unterseitig gedämmt und oberseitig ohne weiteren Fußbodenaufbau auf der Tragschicht robust beschichtet und befahrbar. Die Fassade besteht in Anlehnung an das direkt benachbarte Garagengebäude (siehe Garagengebäude Berliner Wasserbetriebe unter „Expertise“!) aus Stb.-Fassadentafeln mit Matrizenschalung, Aluminiumfensterelementen und Industrieglaselementen. Das Dach wird als Retentionsdach aufgebaut, hier werden Photovoltaik-Module und eine Luft-Luft-Wärmepumpe errichtet. Die charakteristischen Vordächer werden aus Stahlprofilen konstruiert.

Beispielbild Fassadentafel mit Matrizenschalung (vom Projekt des BWB-Garagengebäudes)

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